Auch ein falsches Lachen ist gesund :)

Auch ein falsches Lachen ist gesund :)

Wie wahr dieser Spruch ist, beweist uns die moderne Wissenschaft. Unser Gehirn unterscheidet nicht zwischen echten und eingebildeten Reizen. Angst, Frust und Stress durch Gedanken und Gefühle wirken sich genauso verheerend auf unseren Körper aus, wie eine echte Bedrohung. Das Tolle ist, es funktioniert auch im Positiven. Positive Gedanken voller Hoffnung und Freude wirken heilend und ausgleichend. Aber es wird noch skurriler. Ein 60-Sekunden-Dauergrinsen – egal ob echt oder erzwungen – signalisiert unserem Gehirn: Entwarnung – alles in Ordnung!


Selbst wenn ich mich gerade total aufgeregt habe, drückt der durch das Grinsen aktivierte Muskel auf einen Nerv und löst damit im Gehirn Entwarnung aus.

Außerdem können wir diese Minute – denn so lange sollte unser Lächeln wirklich dauern – nutzen, um einen objektiven und klärenden Blick auf die Stresssituation zu bekommen. Eine aufrechte, selbstbewusste Haltung fördert diesen Effekt noch zusätzlich. Echtes, herzliches Lachen wirkt natürlich noch besser. Doch in manchen Lebenssituationen ist das sicher schwierig.

Mehr Lächeln und Heiterkeit wirkt sich auf unser gesamtes Umfeld aus. Ob im Büro, in der Werkshalle oder im Kontakt mit unseren Kunden – das Arbeiten macht in guter Stimmung mehr Spaß und fällt uns leichter. Hingegen signalisieren hängende Mundwinkel und ein gebeugter Kopf nicht nur unseren Mitmenschen negative Stimmung, sondern auch unserem Körper.

Also, Kopf hoch und lächeln, bis unser Gehirn uns glaubt.


Blogbeitrag inspiriert von Vera F. Birkenbihl, *1946  †2011

 

19 09, 16