Hätte, hätte, Fahrradkette – entscheiden Sie!

Hätte, hätte, Fahrradkette – entscheiden Sie!

„Wäre ich früher ins Bett gegangen, hätte ich heute mehr Energie“. „Würde ich gesünder essen, wäre ich bestimmt schlanker“. „Könnte ich gelassener auf Druck reagieren, hätte ich weniger Ärger im Büro“.

Schlechte Gewohnheiten hat wohl jeder, doch wirklich stolz darauf ist wohl kaum jemand. Sie gaukeln uns vor, sie seien gut und wichtig und verdienten einen Platz in unserem Leben, doch das ist nicht die Wahrheit. Fest eingefahrene Verhaltensmuster, die unser Leben belasten, verschwinden nicht nur durch Wunschdenken. Es braucht Selbstreflexion und auch etwas Zeit, um sie dauerhaft loszuwerden. Wählen Sie, wer der Chef oder die Chefin in Ihrem Leben ist und treffen Sie die Entscheidungen. Schlechte Angewohnheiten sind ernst zu nehmende Gegner; sie kämpfen um ihren Platz. Darum ist es wichtig, ihren angestammten Platz neu zu besetzen. Womit? Mit guten Gewohnheiten!

Zu viel Schokolade am Arbeitsplatz? Eine Schale mit Nüssen oder Möhrenstreifen schafft Abhilfe.
Neigen wir dazu, Menschen kritisch zu begutachten? Dann fangen wir doch an, sie zu ermutigen.
Bewegen wir uns zu wenig? Dann machen wir uns doch einen Spaß daraus, jede Gelegenheit zur Bewegung zu nutzen – freiwillig den Müll rausbringen, die Treppe nehmen oder ein „ich hole das für Dich“ wären doch schon mal was!

Ist eine gute Alternative gefunden, dann sorgen wir dafür, dass alles Nötige für die Veränderung vorhanden ist. So können wir der Versuchung Paroli bieten.

Wenn wir uns zudem jeden Morgen etwas Zeit nehmen, um unseren Vorsatz zu verinnerlichen, fällt es uns leichter an diesem festzuhalten. Konzentrieren wir uns auf die positiven Veränderungen, wie wir unser Leben damit bereichern und befreien. Es gibt Tage, da fällt es einem richtig schwer, alte Gewohnheiten abzulegen – trotz Möhrenstreifen und guter Vorsätze. Doch nicht aufgeben! Es wird jeden Tag leichter und nach einigen Wochen können wir unseren Erfolg feiern. Wenn wir das tun, von dem wir wissen, dass es das Richtige für unser Leben ist, steigt unsere Lebensqualität ungemein.

Ersetzen Sie das „wenn ich“ durch „mach ich“, damit am Ende keiner sagen muss: Wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wär, wär ich heute ...

 

28 04, 17